Eine Stadt solidarisch – Nazis keine Chance
Eine Stadt solidarisch – Nazis keine Chance

ZWANGSARBEITERLAGER IN BOCHUM – EINE RADTOUR ZU DEN STÄTTEN VON AUSBEUTUNG UND UNTERDRÜCKUNG

Am 16.Oktober 2021 findet die 4.Fahrradtour zu den Standorten ehemaliger Zwangsarbeiterlager in Bochum statt, organisiert in Kooperation mit der VHS und dem Bündnis gegen Rechts. Mehr als 30.000 Frauen und Männer aus den von der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg überfallenen Ländern mussten in Bochum
Zwangsarbeit leisten in Stahlwerken und in Bergwerken, in Metallbetrieben, Betrieben der öffentlichen Verwaltung, im Handwerk und in der Landwirtschaft. Nachweislich sind durch Recherchen des Stadtarchivs, der VVN-BdA und vom Bündnis gegen Rechts mehr als 230 Zwangsarbeiterlager in Bochum ermittelt worden. Zu einigen von ihnen führt die Fahrradtour. Angefahren wird die „Stolperschwelle“ im Kreisverkehr an der Kohlenstrasse, der
Gedenkort des Lagers Brüllstrasse, die „Sauren Wiesen“, die Talstrasse (Zwangsarbeiterlager Mariannenplatz), der Friedhof Höntrop und die erhaltenen Gebäude der ehemaligen Zeche „Fröhliche Morgensonne“ in Wattenscheid. An den jeweiligen Stationen werden sachliche und fachliche Informationen geliefert (u.a. von Günter Gleising, VVN-BdA und Marcus Kiel). Eine Anmeldung bei der VHS ist erforderlich unter der Kursnummer 12007. Treffpunkt und Start für die Tour ist das Jahrhunderthaus Alleestrasse 80 am 16.Oktober um 14.00.