Jährliche Archive: 2021

23 Beiträge

BUNDESTAG-NAZIFREI
Mario, Frisör „Rechts gescheitelt“

Demokratisch wählen! Keine Stimme für AfD und andere Rassist*innen! 

Videoclip Nr. 1: BUNDESTAG-NAZIFREI – Mario, Frisör „Rechts gescheitelt“

Videos zur Kampagne „Bundestag nazifrei“

Die Initiative »Bundestag nazifrei!« hat eine Serie von 10 kurzen Videoclips produzieren lassen. Die Videos werden ab dem 26. August 2021 im Abstand von zwei Tagen veröffentlicht:
Auf der Webseite »Bundestag nazifrei!«, bei Youtube, Facebook und Instagram.
Wir brauchen Eure Unterstützung, damit wir die Message weit verbreiten können:
Teilt bitte das Video auf Euren Facebook-Seiten, Instagram und sonstigen Kanälen!

11.AUGUST – GRUNDSTEINLEGUNG FÜR DAS FRITZ BAUER FORUM

In der ehemaligen Trauerhalle an der Havkenscheider Strasse/Feldmark wird am 11. August um 12.00 der Grundstein gelegt für das Fritz Bauer Forum. Dort soll ein Zentrum entstehen „für Menschenrechte mit einer faszinierenden interaktiven Bibliothek, Seminar-, Atelier- und Ausstellungsräumen…“ (Text aus der Ankündigung der Buxus-Stiftung). Fritz Bauer kehrte aus dem Exil 1952 nach Deutschland zurück und ist bekannt für seine Hartnäckigkeit, die zur Durchsetzung der Auschwitz-Prozesse in Frankfurt und des Remer-Prozesses führte. Durch diese Prozesse wurde durch Gerichtsurteile erstmals bestätigt. dass der NS-Staat als Unrechtsstaat bezeichnet werden kann. In der Ankündigung heißt es weiter:“Das Fritz Bauer Forum ist der stets und ständig aktuellen Geschichte des Widerstandes gegen diktatorische Gewalt, gegen Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus verpflichtet. Wie Artikel 1 des Grundgesetzes fordert:“Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlicher Gewalt“. Das Programm
für den Ablauf der Zeremonie besteht u.a. aus Wortbeiträgen von OB Eiskirch, Irmtrud Wojak und von SchülerInnen des Gymnasiums Eickel.

ZWANGSARBEITERLAGER IN BOCHUM – ORTE, DIE NICHT VERGESSEN WERDEN DÜRFEN

Mehr als 30.000 ZwangsarbeiterInnen waren im Zweiten Weltkrieg unter der Herrschaft der Nazi-Diktatur in Bochumer Betrieben eingesetzt. Verhaftet, geraubt und deportiert, wurden diese Menschen in den Betrieben der Eisen- und Stahlindustrie und auf den Zechen ausgebeutet und gequält. Mehr als 200 Lager und Unterkünfte gab es in Bochum über die Stadt verteilt, teilweise auf den Werksgeländen und in gesonderten Barackenünterkünften.
Einige dieser ehemaligen Standorte werden jetzt besucht:gemeinsam mit der VHS bietet das Bündnis gegen Rechts eine Fahrradtour an zu den Orten, die nicht vergessen werden dürfen. Der Besuch dieser ehemaligen Lagerplätze soll Kenntnisse vermitteln, unter welchen Bedingungen ZwangsarbeiterInnen in den Rüstungsbetrieben des „Dritten Reichs“ arbeiten mussten. Die Rüstungsproduktion des „Bochumer Vereins“ unter der Doktrin des „totalen Krieges“ ist der Hintergrund für das Schicksal der verschleppten und ausgebeuteten ZwangsarbeiterInnen. An verschiedenen Stationen wird die Geschichte der Menschen und der Lager erläutert. Die „Stolperschwelle“ im Kreisverkehr an der Kohlenstraße gehört dazu, wie auch der Gedenkort zur Erinnerung an das Außenlager des KZ Buchenwald an der Brüllstraße. Das Gelände des ehemal. Lagers „Saure Wiese“ wird angefahren, wie auch die Gedenktafel für die Ermordeten des Lagers „Mariannenplatz“. Die Radtouren schließen ein den Friedhof Höntrop (Gedenkstein für sowjetische ZwangsarbeiterInnen) und die Zeche „Fröhliche Morgensonne“. Mehr als 500 ZwangsarbeiterInnen waren dort gefangen. An den heute noch vorhandenen Gebäuden erinnert nichts an die Geschichte dieser Frauen und Männer.
Die jeweiligen historischen Hintergründe und politischen Zusammenhänge an den Orten Kohlenstraße/Brüllstraße und „Saure Wiesen“ erläutern Günter Gleising (VVN-BdA) und der Künstler Marcus Kiel, der die Gedenkorte gestaltet hat.
Dies alles findet statt am 26.Juni um 14.00 ab Jahrhunderthaus/Alleestraße.