Pressespiegel

 
Samstag 11.10.08, 16:40 Uhr
98.5 radio bochum - 11.10.08 11:36

“Wir sind Bochum - Nazis sind es nicht” - unter diesem Motto plant ein breites Bochumer Bündnis eine Großkundgebung in zwei Wochen.

Die rechtsradikale NPD hat angekündigt, an diesem Tag in unserer Stadt demonstrieren zu wollen. Für Pfarrer Thomas Wessel ist es selbstverständlich, dass Bochum sich selbstbewusst zeigt.
In dem breiten Bündnis gegen Rechts haben sich Gewerkschaften, Kirchengemeinden, Parteien und Initiativen zusammengeschlossen. Die Kundgebung findet heute in 2 Wochen, am 25. Oktober auf dem Dr. Ruer Platz statt.

Quelle: 98.5 radio bochum

Mittwoch 08.10.08, 15:00 Uhr
WAZ - Bochum, 8.10.2008, R.H.

Die Rechten wollen wieder marschieren

Bochum. Die NPD plant am 25. Oktober eine Kundgebung in der Bochumer Innenstadt. Dagegen wollen viele Gruppen demonstrieren und planen Aktionen. Noch ist offen, wo die Ultrarechten mit Polizeigenehmigung auflaufen dürfen.

Der NPD-Landesverband will am 25. Oktober eine Kundgebung in der Bochumer Innenstadt durchführen. Das Motto der Ultrarechten ist “Deutsche wehrt euch gegen Überfremdung, Islamisierung und Ausländerkriminalität”. Die geplante Demonstration sei angemeldet, bestätigt ein Bochumer Polizeisprecher. Doch noch sei offen, auf welchem Platz die NPD-Kundgebung stattfinden könne. “Es laufen dazu noch Kooperationsgespräche”, sagte der Sprecher. Danach werde man Einzelheiten nennen können, etwa was mögliche Auflagen anlangt. Inzwischen haben diverse andere Gruppen ebenfalls für diesen Tag Demonstrationen angemeldet, so dass bei der Polizei auch die Frage geklärt wird, wer welchen Platz in der Innenstadt als Treffpunkt erhält. (weiterlesen)

Mittwoch 08.10.08, 14:30 Uhr
WAZ - Bochum, 8.10.2008

Flagge zeigen

KOMMENTAR - Rolf Hartmann

KOMMENTAR Der geplante Aufmarsch der Ultrarechten in der Bochumer Innenstadt zählt nun wirklich nicht zu den Sonnenseiten im Geschehen einer zukunftsorientierten Stadt. Bochum macht dies leider nicht zum ersten Mal mit. …
… Die Stadt war wiederholt Schauplatz von Kundgebungen der rechten Szene.

Unvergessen ist, wie rund zwanzig örtliche Richter mit ihren Unterschriften den Polizeipräsidenten öffentlich dazu aufgefordert hatten, den Rechtsradikalen die Genehmigung für ihre Aufmärsche zu untersagen. Das hatte eine lebhafte Diskussion ausgelöst bis hin zu der juristischen Kniffelfrage, ob all diese Richter nicht befangen wären, wenn sie später über Delikte urteilen sollten, die bei dieser Demonstration hätten passieren können. (weiterlesen)