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Donnerstag 30.01.14, 10:25 Uhr

Flüchtlinge Willkommen!!! Nazis haut ab!!!

Die “Kameradschaft Volkssturm Deutschland” hat für Samstag den 1.Februar eine Kundgebung vor dem Flüchtlingsheim in der Wohlfahrtsrasse angekündigt. Bei dieser “Kameradschaft” scheint es sich eine kleine Gruppe von Neonazis aus Gelsenkirchen, Essen und Bochum zu handeln mit Verbindungen zur NPD und den “Jungen Nationaldemokraten”. Wenn derartige Neonazi-Organisationen vor Flüchtlingsunterkünften auftreten wollen, ist klar mit welchem Ziel:eine von der CSU angezettelte “Mißbrauchsdebatte” ausnutzen, Stimmungen in der Bevölkerung aufnehmen und verstärken und sich selbst als Organ der “richtigen” Ausländer- und Migrationspolitik zu präsentieren. Heraus kommt dabei nichts anderes als menscheinfeindliche Argumentation. Wir protestieren am Samstag lautstark gegen den Aufmarsch dieser Neonazi-Gruppe und zeigen ihnen, dass sie in Bochum nicht erwünscht sind. Die Neonazis werden nicht ungestört ihre Hetze verbreiten können. Wir werden mit unserer Aktion den Flüchtlingen deutlich machen:”Ihr seid nicht allein”. Deshalb rufen wir auf zur Solidarität mit den Flüchtlingen am 1.2.2014 13.30 Wohlfahrtstrasse/Königsallee.

Freitag 01.11.13, 12:10 Uhr

Ausstellung zu Georg Elser und dem Attentat vom 8.11.1939

Vom 4. bis 17. November ist im Bahnhof Langendreer eine Ausstellung über Georg Elser zu sehen. Diese ergänzt das Theaterstück “Der unbekannte Held”, das am Dienstag, den 5. November in der RIFF-Halle aufgeführt wird. Zum Hintergrund:Am 8. November 1939 versuchte der Schreiner Georg Elser, Hitler durch ein Attentat im Münchner Bürgerbräukeller zu töten und so die Ausweitung des am 1. September 1939 vom damaligen Deutschen Reich begonnenen Krieges zu verhindern. Elser verschaffte sich vor dem 8. November 1939, an dem Hitler zum Jahrestag des Putschversuches von 1923 im Bürgerbräukeller sprechen wollte, Zugang zum Veranstaltungsraum und installierte dort in nächtelanger Arbeit einen Sprengkörper mit Zeitzünder. Hitler verliess allerdings am 8. November wenige Minuten vor der Explosion den Versammlungssaal. Elser wurde noch am gleichen Tag auf der Flucht an der Schweizer Grenze festgenommen. Nach langen Verhören gestand er Tage später das Attentat und seine Absicht, damit den Weg zu einem europäischen Frieden ebnen zu wollen. Er wurde zuerst im KZ Sachsenhausen, später im KZ Dachau festgehalten, wo er am 9. April 1945, wenige Tage vor Kriegsende, erschossen wurde.

Der Widerstand gegen den “Nationalsozialismus” war nach 1945 in Deutschland heftig umstritten. Noch lange nach 1945 wurde Elser oftmals diffamiert und sein Handeln verschiedensten Auftraggebern zugeordnet. Heute können seine Alleintäterschaft und seine politisch-moralischen Gründe nicht mehr bezweifelt werden (”Ich habe den Krieg verhindern wollen”) !

Anmeldung zu Führungen für Gruppen bei Uli Borchers (0176- 5263 1774 uli.borchers@bo-alternativ.de) oder Uwe Vorberg (0234-6871 635 uwevorberg@bahnhof-langendreer.de)

Freitag 25.10.13, 21:26 Uhr

Georg Elser-der unbekannte Held

Am 8.11.1939 um 21.20 detonierte auf der “Traditionsfeier” der Nationalsozialisten im Müchner Bürgerbräukeller eine Zeitbombe. Die NSDAP hielt dieses Treffen jährlich ab zur Erinnerung und Glorifizierung des Putschversuchs vom November 1923. Hitler, dem dieses Attentat galt, traf es nicht. Er hatte den Saal bereits vorher verlassen. Ausgeführt hatte das Attentat Johann Georg Elser, im Alleingang, ohne jeden Kontakt zu oppositionellen Kreisen. Bei seinem Versuch, die Grenze zur Schweiz zu passieren, wurde er aufgegriffen und der Gestapo überstellt. Jahrelang wurde er im KZ Sachsenhausen festgehalten und am 9.4.1945 im KZ Dachau ermordet. Johann Georg Elser hatte sich bereits 1938 entschlossen, die nationalsozialistische Führung- Hitler, Göring und Goebbels- zu töten. Die Motive für sein Handeln hat er in den noch vorhandenen Vernehmungsprotokollen so begründet:”Die seit 1933 in der Arbeiterschaft von mir beobachtete Unzufriedenheit und der von mir seit Herbst 1938 vermutete unvermeidliche Krieg beschäftigten stets meine Gedankengänge”. Und weiter:”Ich war bereits voriges Jahr (1938) um diese Zeit der Überzeugung, dass es bei dem “Münchner Abkommen” nicht bleibt, dass Deutschland anderen Ländern gegenüber noch weitere Forderungen stellen wird und sich andere Länder einverleiben wird und dass deshalb ein Krieg unvermeidlich ist” (zit. nach Horch/Grundmann “Georg Elser:Der Attentäter aus dem Volk” Fischer Taschenbuch Verlag 1980 S. 98 und 97). Diese Erkenntnis und Weitsicht waren außerordentlich und Elser wollte mit dem Attentat auf Adolf Hitler diesen Krieg verhindern. Das Bochumer “Bündnis gegen Rechts” will an diesen außergewöhnlichen, klugen und mutigen Menschen erinnern. Mit der Aufführung “der unbekannte Held” des Theaters odos aus Münster beteiligt sich das “Bündnis gegen Rechts” an den Bochumer Veranstaltungen zum 75. Jahrestag der Reichspogromnacht.

Mittwoch 02.10.13, 21:13 Uhr

Dienstag, 5. November, 19.30 Uhr:

Mittwoch 11.09.13, 11:44 Uhr

Keine Alternative für Deutschland

Am Mittwoch, den 18. September findet um 19.30 Uhr bei ver.di, Universitätsstraße 76 eine Informationsveranstaltung über die Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) statt. Referent ist Andreas Kemper. VeranstalterInnen sind das Bündnis Bochum gegen Rechts, ver.di, VVN - BdA und die Soziale Liste. In der Einladung heißt es: »Scheinbar aus dem Nichts entstanden, sorgt die AfD als neue rechte Partei für Schlagzeilen. Mit ihrem dürftigen Wahlprogramm tritt sie nach außen als Einpunktbewegung gegen die Euro-Politik der Bundesregierung an. Tatsächlich ist die AfD aber lange vor den Debatten um ,Europäische Schutzschirme‘ geplant worden. Deren Volkswirtschaftsprofessoren hatten bereits 2005 nach den Hartz-IV-Gesetzen weitere Einschnitte ins soziale Netz gefordert. (weiterlesen)