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Donnerstag 31.03.11, 19:46 Uhr

Argumente gegen Sarrazynismus

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts koordiniert eine Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Argumente gegen Sarrazynismus“. An drei Abenden haben die jeweiligen VeranstalterInnen Referenten eingeladen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln Sarrazins Rassismus und Sozialdarwinismus näher beleuchten. Das Bündnis gegen Rechts ist davon überzeugt, dass man diese Debatte nicht versachlichen kann, denn nichts an ihr ist richtig. Wir akzeptieren schlicht keine Haltung, die gesellschaftliche Verhältnisse nach Kosten-Nutzen-Erwägungen durchrechnet und Arme und MigrantInnen zur Ausschusspopulation erklärt. Daher möchte das Bündnis der fatalen Entwicklung, die sich unter dem Stichwort “Sarrazin“ in der Mitte der Gesellschaft vollzieht, verschiedene Gesichtspunkte und Argumentationsstränge entgegen setzen. Alle Veranstaltungen finden jeweils um 19.00 Uhr statt bei ver.di Bezirk Bochum/Herne (Hintereingang), Universitätsstr. 76, 44789 Bochum.
Der Flyer für die Veranstaltungsreihe als PDF-Datei.

Mo, 4. April 2011
„Sarrazin –ein deutscher Skandal oder Normalität?“
mit Wolfgang Dominik

Mo, 11. April 2011
„Sarrazins Hetze“
mit Helmut Manz

Do, 05. Mai 2011
„Der vor-erinnerte Sarrazin”
Kombi-Lesung mit Prof. Dr. Jürgen Link

Dienstag 08.03.11, 11:03 Uhr

Info-Veranstaltung über die NPD

Zum Vergrößern einfach auf die Bilder klicken.

Freitag 03.09.10, 07:00 Uhr

Samstag, 9.00 Uhr, Hauptbahnhof

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts ist skeptisch, dass die Verbotsverfügung des Dortmunder Polizeipräsidenten gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch am Samstag in Dortmund bestehen bleibt. Zu oft haben Gerichte solche Verbote in letzter Minuten aufgehoben. Das Bündnis ruft deshalb dazu auf, am morgigen Samstag um 9.00 Uhr zum Hauptbahnhof zu kommen. Hier gibt es dann Informationen über die geplanten verschiedenen Antifa-Aktionen in Dortmund. Dann geht es gemeinsam mit dem Zug nach Dortmund.

Sonntag 06.06.10, 14:00 Uhr

“Islam in Deutschland” und “Islamfeindlichkeit als Form von Rassismus”

Der Kinder- und Jugendring und das Bochumer Bündnis gegen Rechts laden herzlich zur Informationsveranstaltung über den “Islam in Deutschland” und über “Islamfeindlichkeit als Form von Rassismus” ein.
Mittwoch, 23.06.10 um 19.00 Uhr im ver.di-Saal, ver.di-Bezirk Bochum-Herne, Universitätsstr. 76, 44789 Bochum.

Der Schweizer Volksentscheid gegen den Neubau von Minaretten und die islamfeindlichen Kampagnen von pro-NRW und der NPD vor den Landtagswahlen in NRW haben deutlich gemacht, dass es notwendig ist, sich intensiver mit dem Thema “Islamfeindlichkeit als Form von Rassismus” auseinander zu setzen.
Für die Veranstaltung haben wir den Islamwissenschaftler Dr. Michael Kiefer und Anne Broden von IDA-NRW (Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW) als ReferentInnen eingeladen.
Dr. Michael Kiefer
wird einen Überblick über die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Islam in Deutschland geben.
Anne Broden
, von IDA-NRW wird anschließend über Islamfeindlicheit als eine Form von Rassismus informieren.
Nach den Referaten gibt es Gelegenheit zu Nachfragen und zur Diskussion.
Einladungskarte (1,3 MB): > hier klicken <

Mittwoch 17.03.10, 10:30 Uhr
Donnerstag, 1. April 2010, 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2

Kerstin Köditz: Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt zu einer Veranstaltung am Donnerstag, den 1. April, um 19.30 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstr. 2 ein. Referentin ist Kerstin Köditz (Foto). Sie ist Sprecherin für antifaschistische Politik der Linksfraktion im sächsischen Landtag. In ihrem Buch „Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen“ dokumentiert und analysiert sie das Agieren der Nazis und der Gegenwehr. Sie berichtet über Strategie, Positionen und Personen der extremen Rechten. Sie beschreibt, wie sich die NPD Stück für Stück in der Mitte der Gesellschaft verankert. Auf der Straße, in den Köpfen, in den Parlamenten…
Die NPD hat sich in Sachsen so fest etabliert wie in keinem anderen Bundesland. Erstmals ist es ihr hier gelungen – wenn auch unter heftigen Stimmverlusten – ein zweites Mal in Folge in einen Landtag gewählt zu werden.
Auch wenn die NPD bei der Landtagswahl in NRW keinerlei Chance hat, die 5-Prozent-Hürde zu schaffen, ist es wichtig über ihr Agieren aufzuklären. Übrigens: Wenn es im Mai gelingt, den Stimmanteil der NPD unter 1 Prozent zu drücken, erhält sie keine staatliche Erstattung von Wahlkampfkosten.
Wegbeschreibung zum Sozialen Zentrum