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Donnerstag 20.09.12, 11:18 Uhr

Demo gegen die NPD-Zentrale in Essen

Wir in Bochum waren ja froh, dass das Haus der NPD in Wattenscheid zwangsversteigert wurde und sie aus ihrer Landeszentrale vertrieben wurden. Jetzt hat sich die NPD nicht weit davon entfernt in Essen-Steele niedergelassen und nach dorthin ihre Landeszentrale verlegt. Die Antifa Essen ruft jetzt zur Demo am kommenden Samstag auf. Wir vom Bochumer “Bündnis gegen Rechts” rufen hiermit auf, sich an dieser Demo zu beteiligen und hoffen auf zahlreiche Teilnahme aus Bochum.« Die Demonstration startet am 22. 9. um 13.00 Uhr am S-Bahnhof Essen-Steele.

Sonntag 26.08.12, 08:57 Uhr

20 Jahre Rostock-Lichtenhagen -
Rassistische Kontinuitäten

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts, ver.di, die Amnesty International Hochschulgruppe und der Jugendring laden am Mittwoch den 29. August um 19.00 Uhr  im ver.di-Haus, Universitätsstr. 76 ein, um an die rassistischen Übergriffe vor 20 Jahren in Rostock-Lichtenhagen zu erinnern.”Im August 1992 zeigen hässliche Deutsche, wozu sie fähig sind: In Rostock-Lichtenhagen wüten mehrere tausend Anwohner tagelang vor der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber und einem Wohnheim für ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter. Von lautem Jubel begleitet fliegen Steine und Brandsätze in die Wohnungen, aufgehetzte Bürger grölen rassistische Parolen. Das es keine Toten gibt, grenzt an ein Wunder” (taz, 13.08.12). Die menschenverachtenden Übergriffe in Rostock führten nicht etwa zu einer notwendigen Solidarisierung mit den Flüchtlingen, sondern zur faktischen Abschaffung des Grundrechts auf Asyl in Deutschland. Als Referenten stehen Volker Maria Hügel (Vorstandsmitglied von “Pro-Asyl”, Flüchtlingsrat NRW) und Jan Raabe (Autor des Buches “Rechtsrock” ) zur Verfügung. ZeitzeugInnen berichten über die nicht weniger dramatischen Zustände in Bochum und Umgebung.

Sonntag 20.11.11, 13:16 Uhr

Zeitung gegen die Grauen Wölfe

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts hat eine Zeitung veröffentlicht, mit der über die Grauen Wölfe aufgeklärt wird. Diese Zeitung gegen Rechts soll in den nächsten Tagen schwerpunktmäßig in Dahlhausen verteilt werden. Das Blatt informiert über die Geschichte der Grauen Wölfe und setzt sich mit ihrer faschistischen Ideologie auseinander. Es werden Alternativen zu ihrer Spaltungs- und Ausgrenzungspolitik aufgezeigt. Im Mittelteil der Zeitung begründen neun prominente BochumerInnen, warum sie den Grauen Wölfen “die Rote Karte” zeigen.
Die Zeitung als PDF-Datei.

Sonntag 13.11.11, 14:03 Uhr
Vom 21. 11. bis 26. 11. 2011 in der Realschule Höntrop:

Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“

Das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ und SJD-Die Falken zeigen die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ vom 21. 11. bis 26. 11. 2011 in der Realschule Höntrop, Höntroper Str. 99, 44869 Bochum. Die NPD unterhält nach wie vor ihre Landeszentrale in Bochum-Wattenscheid. Die Ausstellung zeigt, welche Inhalte von NPD und anderen Neonazis vertreten werden, welche Strukturen in dieser Szene gelten und wie sie in der Öffentlichkeit auftreten.
Die Ausstellung kann täglich besucht werden in der Zeit von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr.
Anmeldungen zur Besichtigung über das Sekretariat der Realschule Höntrop, Tel.: 02327 – 974710 oder Info@bochumgegenrechts.de

Sonntag 26.06.11, 09:57 Uhr
Die extreme Rechte in Social Networks

Nazis, Facebook & Co

Referent: Michael Weiss, Berlin, Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum

Am Donnerstag, 14. Juli findet um 18.30 Uhr in der Volkshochschule im Gertrudiscenter, Alter Markt 1, Bochum-Wattenscheid ein Vortrag von Michael Weiss, Berlin, Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz) statt. Das Thema: Nazis, Facebook & Co - Die extreme Rechte in Social Networks.
Die “Social Networks” wie Facebook, MySpace oder wer-kennt-wen dienen auch der extrem rechten Szene zur Vernetzung. Sie öffnen Räume für Propaganda und Werbung. In eigens geschaffenen Gruppen gestalten Neonazis einen virtuellen Sozialraum, tauschen Materialien und Termine aus, organisieren Aufmärsche oder “Nationale Grillabende”. In hunderten Gruppen verknüpfen sie “populistische” Forderungen mit neonazistischen Parolen und erreichen eine bedenklich hohe Anzahl Unterstützer_innen.
Vor allem wird in den “Social Networks” nachvollziehbar, wie neonazistische Identiät in ein “ganz normales” Alltagsleben - bestehend aus Techno-Event und Freiwilliger Feuerwehr - eingepasst werden kann. Der Vortrag von Michael Weiss vom apabiz gibt, insbesondere am Beispiel der Internet-Community wer-kennt-wen, Einblicke in die vielfältigen neonazistischen Aktivitäten in “Social Networks”. Wie bedeutend ist der virtuelle Raum als Kontaktbörse, Austauschplattform oder Propagandamedium?
Erreicht man so mehr Menschen als wenn man durch abgeschirmte, menschenleere Vororte marschiert? Oder sind die Netzwerke zu substanzlos und unverbindlich, um von einer “neuen Gefahr” zu reden? Und: Wie kann man dagegen intervenieren?
Veranstalter: Bochumer Bündnis gegen Rechts, Bochumer Kinder- und Jugendring, AStA der Ruhr-Universität, Volkshochschule Bochum, SJD Die Falken