Erinnerungsveranstaltung in memoriam Esther Bejarano

Sie überlebte Auschwitz und das KZ Ravensbrück, weil sie im Mädchenorchester spielte. Das Erleben des Holocaust trieb Esther Bejarano bis zuletzt dazu an, ihre Stimme gegen Menschenfeinde zu erheben. Am 10. Juli 2021 ist sie im Alter von96 Jahren verstorben.
Ihre Forderung: „Nie mehr schweigen, wenn Unrecht geschieht. Seid solidarisch! Helft einander! Achtet auf die Schwächsten! Bleibt mutig! Ich vertraue auf die Jugend, ich vertraue auf euch! Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!“
Am 08. Mai, dem Tag der Befreiung, wollen wir an sie, ihre Taten und Worte erinnern!
Sonntag, 08. Mai 2022, 18 Uhr
Quartiershalle in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33, 44787 Bochum
Der Eintritt ist frei, um Voranmeldungen unter info@ko-labor.de oder
0173 75 79 431 wird gebeten. Eine Teilnahme ist nur mit 3 G und Maske möglich.

Gedenkrundgang zum Tag der Befreiung

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts und der Kinder- und Jugendring erinnern mit einem Gedenkrundgang am Sonntag, 8. Mai 2022 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof am Freigrafendamm an den 77. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg. Am 8. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa beendet. Zwölf Jahre lang sind Juden, Sinti und Roma, Behinderte, Homosexuelle, Widerstandskämpfer und weitere Opfergruppen von den Faschisten brutal verfolgt worden.

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„AfD – AB IN DIE TONNE – DIE „BASIS“-PARTEI AUCH!

Die „Omas gegen Rechts“ wurden am Mittwoch abend darüber informiert, dass zum gleichen Zeitpunkt der von ihnen angemeldeten Kundgebung „AfD-ab in die Tonne“ auf dem Dr-Ruer-Platz (Samstag 30.April 12.00) die Partei „Die Basis“ ebenfalls (schon ab 11.00) auf dem Dr.Ruer-Platz ihre sog. Roadshow anbieten wird. Niemandem – weder bei der Polizei noch bei der Stadtverwaltung – kann verborgen geblieben sein, dass „Die Basis“ die Partei der „querdenkerInnen“ ist. Zum gleichen Zeitpunkt am gleichen Ort 2 Veranstaltungen zuzulassen, die inhaltlich und von der politischen Positionierung völlig konträr sind, ist entweder dreist oder fahrlässig oder beides. Die „Omas gegen Rechts“ werden ihre Veranstaltung auf jeden Fall machen, ihre Kritik an der AfD vortragen und sich von der anderen Versammlung nicht beeinflussen lassen. Wer am Samstag kommt, protestiert damit auch gleichzeitig gegen „Die Basis“. Wir rufen dazu auf, verstärkt die „Omas gegen Rechts“ zu unterstützen.

„LANDTAG NAZIFREI“ – AFD „AB IN DIE TONNE“

„AB IN DIE TONNE“ unter diesem Motto rufen die OMAS GEGEN RECHTS“ zur Teilnahme an einer Kundgebung am Samstag 30.April 2022 um 12.00 auf dem Dr.-Ruer-Platz in Bochum auf. Die Kundgebung ist eine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne „Landtag Nazifrei-Keine Stimme für die AfD und andere RassistInnen“, die von den Gewerkschaften, dem Kinder- und Jugendring und dem Bündnis gegen Rechts anlässlich der NRW-Landtagswahl ins Leben gerufen wurde. Die OMAS GEGEN RECHTS möchten WählerInnen begründen, warum sie der AfD, als parlamentarischer Arm der Rechtsextremen, bei der Landtagswahl am 15.Mai nicht ihre Stimme geben sollten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Landeswahlprogramm der AfD, das kritisch befragt wird auf mögliche politische Konsequenzen für unsere Demokratie und für alle BürgerInnen unseres Landes. Die OMAS GEGEN RECHTS setzen sich auch mit dieser Veranstaltung für eine bunte, weltoffene, solidarische, demokratische und friedliche Gesellschaft ein und wenden sich gegen jede Form von Rassismus, Rechtsextremismus, Diskriminierung und Gewalt. (Übernahme einer Pressemiteilung der OgR).

19.FEBRUAR-HANAU NICHT VERGESSEN! ERINNERN HEISST KÄMPFEN!

Zur Demonstration am 19.Februar in Bochum um 17.00 am Hauptbahnhof rufen der Revolutionäre Jugendbund RJ und mittlerweile mehr als 20 Organisationen und Initiativen auf. Das Bündnis gegen Rechts ist ebenfalls Unterzeichnerin des Aufrufs. Erinnert werden soll an den rassistischen Mordanschlag in 2020 in Hanau, wo 9 Frauen und Männer ermordet wurden.
Der Aufruf hat folgenden Text:
„Vor zwei Jahren am 19.2.2020 wurden im hessischen Hanau 9 Menschen mit Migrationshintergrund kaltblütig erschossen. In und vor Cafes suchte der Täter, ein bekennender und offenkundiger Rassist, seine Opfer anhand ihres Aussehens aus. Für Said Nesar Hashemi, Ferhat Unvar, Hamza Kurtovic, Vili Viorel Paun, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Fatih Saracoglu, Mercedes Kierpaz und Gökhan Gültekin, alle zwischen 21 und 37 Jahre alt, endete das Leben durch die Freiheiten eines Rechtsterroristen mit Waffenschein. Während bundesweit bei zahlreichen Aktionen die Menschen ihre Trauer und ihr Mitgefühl den Hinterbliebenen zeigten, wurde auch das Versagen sämtlicher zuständiger Behörden angeklagt.
Zwei Jahre später sehen wir, dass von der Politik keinerlei Konsequenzen aus dem rassistischen Hanau-Anschlag gezogen wurde. Der Anschlag findet nahezu keine Erwähnung mehr, gleichzeitig wächst und etabliert sich in der Gesellschaft der Rassismus immer weiter. Aus diesem Grund gehen wir am 2.Jahrestag des Hanau-Anschlags auf die Straße, um der 9 Ermordeten zu gedenken und uns lautstark gegen Rassismus zu stellen. Rassismus und Faschismus sind weiterhin strukturelle Bestandteile dieses menschenfeindlichen System und die rechte Gefahr wächst täglich. Als AntifaschisInnen bleibt uns nur der organisierte Kampf dagegen.
Hanau wird nicht vergessen – Gedenken heißt kämpfen“