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Mittwoch 07.10.15, 20:15 Uhr
Vortrag von und Diskussion mit Ulrich Chaussy

Oktoberfest – Das Attentat

Das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ lädt am Dienstag, den 13. Oktober um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung mit Ulrich Chaussy in das ver.di-Haus, Universitätstrasse 76 ein. Die Veranstaltung trägt den Titel des neuen Buches von Ulrich Chaussy: Oktoberfest – Das Attentat. Es geht um das Attentat auf dem Münchner Oktoberfest, das sich am 26. September 1980 ereignet hat. Es war der blutigste Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik: 13 Tote und mehr als 200 zum Teil Schwerverletzte waren Opfer der Bombenexplosion. Sehr schnell wurde damals von den untersuchenden und beteiligten Institutionen, dem BKA, den Verfassungsschutzbehörden und den Landeskriminalämtern ein Einzeltäter zum alleinigen Ausführenden des Bombenattentats erklärt: Gundolf Köhler. Dieser war eine Zeitlang Mitglied der „Wehrsportgruppe Hoffmann“ und auch sonst in Neonazikreisen aktiv. (weiterlesen)

Montag 04.05.15, 20:31 Uhr

Erinnerung an die Opfer des Faschismus

Am 8. Mai 2015 ist der 70. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus. An diesem Tag erinnert das Bochumer „Bündnis gegen Rechts“ mit einem Rundgang um 16.00 auf dem Zentralfriedhof Freigrafendamm an die Opfer des Faschismus und an diejenigen, die aktiven Widerstand gegen die faschistische Diktatur geleistet haben. Sowjetische Kriegsgefangene und ZwangsarbeiterInnen haben ihr Leben verloren, genauso wie ZwangsarbeiterInnen anderer Nationalitäten. Widerstand gegen den Faschismus wurde vor allem geleistet durch Mitglieder der KPD, der SPD und der Gewerkschaften. An sechs Stationen auf dem Friedhof erinnern Ursula Balt (Pax Christi), Felix Lipski (Jüdische Gemeinde), Regine Hammerschmidt und Rolf Geers (Kinder- und Jugendring), Michael Niggemann (VVN-BdA), Thomas Eiskirch (SPD) und Timm Ackermann (DGB-Jugend) an die Opfer des Faschismus.
Die Ideologie der NSDAP war geprägt vom Rassismus, von Ausgrenzung anderer Glaubensrichtungen, politischer Überzeugungen und Organisationszugehörigkeit. Diese Ideologie gipfelte in der Vernichtung der europäischen Juden und dem Krieg gegen die Sowjetunion. Ein Verdrängen, Vertuschen oder Vergessen der Verbrechen des deutschen Faschismus darf es nicht geben.
Es bleibt auch heute eine aktuelle Aufgabe, gegen Neonazis, rechte Parteien, „Freie Kameradschaften“ und „Pegida“ klare Ablehnung zu vertreten.

Dienstag 04.11.14, 08:18 Uhr

Versagen, Verschulden, Verbrechen?
Wieviel Staat steckt im NSU?

Am Montag, den 10. November, findet um 19:30 Uhr im ver.di-Haus, Universitätstr. 76, Bochum eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Martina Renner statt. Das Thema: Versagen, Verschulden, Verbrechen? Wieviel Staat steckt im NSU?
Im Bericht des Untersuchungsausschusses „Rechtsterrorismus und Behördenhandeln“ des Thüringer Landtages wird der Verdacht geäußert, dass „die Behörden des Freistaats zwischen 1998 und 2003 kein Interesse an einem Aufgreifen der drei flüchtigen Bombenbastler Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe haben könnten und entsprechend handelten“. An anderer Stelle dieses NSU-Untersuchungsauschuss-Berichtes heißt es, dass „die Häufung falscher oder nicht getroffener Entscheidungen … auch den Verdacht gezielter Sabotage und des bewussten Hintertreibens eines Auffindens der Flüchtigen“ zulassen. Der Verfassungsschutz habe „wichtige Informationen zurückgehalten“ und „zumindest mittelbar die Flüchtigen geschützt“.
Martina Renner ist Bundestagsabgeordnete Der Linken und war stellv. Vorsitzende im thüringischen Untersuchungsausschuss zum NSU. Sie wird in ihrem Vortrag begründen, warum der Staat mitverantwortlich ist für die Verbrechen des „NSU“. (weiterlesen)

Freitag 12.09.14, 16:57 Uhr

Die Opfer des NSU
und die Aufarbeitung der Verbrechen

Am Montag, den 15.9. wird um 10.00 im Foyer des Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskollegs eine Ausstellung eröffnet mit dem Titel: „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“. In den Jahren 200 bis 2007 wurden in Deutschland mindestens zehn Menschen durch Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) ermordet. 2001 und 2004 kam es in Köln zu Bombenanschlägen, die sich ebenfalls gegen Migrantinnen und Migranten richteten. Mehr als 20 Menschen wurden teilweise lebensbedrohlich verletzt. Die Gruppe um den „NSU“ raubte außerdem Banken aus, um dadurch die rassistischen Aktionen und das Leben im Untergrund zu finanzieren. Erst im November 2011 wurde bekannt, dass Neonazis um den „NSU“ diese Verbrechen begangen haben. Die Angehörigen erfuhren damit endlich, durch wen ihre Familienmitglieder umgebracht oder verletzt worden sind. Die Untersuchungen der staatlichen Organe liefen von Anfang an in die falsche Richtung. Die Opfer wurden als Täter verdächtigt, es wurde unterstellt, sie seien in kriminelle und z.B. Drogengeschäfte verwickelt. (weiterlesen)

Mittwoch 02.10.13, 21:13 Uhr

Dienstag, 5. November, 19.30 Uhr: