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Samstag 30.04.16, 10:46 Uhr

1.MAI BOCHUM SOLIDARISCH! NAZIAUFMARSCH VERHINDERN!

Morgen, am 1.Mai werden das “Bündnis gegen Rechts” und die unterstützenden Organisationen und Gruppen alles daran setzen, den Naziaufmarsch der NPD zu verhindern. Dieser soll um 14.00 am Hauptbahnhof beginnen. Die offensichtlich von der Polizei genehmigte Route führt von dort über den Südring zum Husemannplatz und zum Hauptbahnhof zurück. Dieser Weg geht direkt durch die Innenstadt und zu einem Platz, der den Namen eines Mannes trägt, der durch die Haftbedingungen im Konzentrationslager Esterwegen gestorben ist. Auf diesem Platz den Nazis eine Zwischenkundgebung zu erlauben, ist schon empörend und politisch verwerflich genug. Dass die Bochumer Öffentlichkeit den Anblick der NPD und ihrer Anhänger mehrere Stunden ertragen soll, das geht gar nicht. Deshalb bleiben wir dabei:die Nazi-Kundgebung muss verhindert werden, die NPD darf nicht auf Bochumer Straßen marschieren.Wir fordern alle auf, die gegen die Nazis aufstehen wollen, so früh wie möglich zum Hauptbahnhof zu kommen. Wir wollen auch die 1.Mai-Kundgebung des DGB dazu nutzen, Gewerkschaftsmitglieder zu bewegen, sich dem Protest gegen die NPD anzuschließen.

Montag 25.04.16, 16:01 Uhr

Zum Download: Demo-Materialien

Das Plakat “Nazi-Aufmarsch verhindern” gibt es als PDF in den Größen 600 KB und 2000 KB; als jepg in den Größen 535 X 900 und 180 x 250.

Der Aufruf “Nazi-Aufmarsch verhindern” gibt es als PDF in der Größe 600 KB und 120 KB

Montag 25.04.16, 15:19 Uhr

Mehr als 50 Organisationen unterstützen den Aufruf des Bündnisses gegen Rechts

Der Aufruf des Bochumer Bündnisses gegen Rechts, den geplanten Nazi-Aufmarsch am 1. Mai zu verhindern, hat eine beachtliche Resonanz gefunden. Mehr als 50 Organisationen, Gruppen, Initiativen und Parteien unterstützen den Aufruf. Das Bündnis ist optimistisch, dass am kommenden Sonntag viele Menschen dafür sorgen werden, dass es für Nazis in Bochum keinen Platz gibt. Neben dem Bündnis rufen noch weitere Initiativen dazu auf, die Aufmarschroute der Nazis zu blockieren.
Der Aufruf im Wortlaut:
»Bochum soidarisch – Naziaufmarsch verhindern!
Die NPD ruft landesweit zu einem Aufmarsch am 1.Mai 2016 in Bochum auf unter dem Titel „Asylbetrug macht uns arm. Wir arbeiten – Fremde kassieren.“
Mit dieser Parole sollen offensichtlich die rassistischen Stimmungen in der Gesellschaft verstärkt werden. Dagegen gibt es einen breiten Widerstand, der sich nicht damit begnügt, gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch nur zu protestieren. Wir wollen verhindern, dass Nazis durch Bochumer Straßen marschieren.
Wir rufen deshalb dazu auf, schon vor 14 Uhr an den Ort zu kommen, an dem sich die NPD und andere Nazis treffen wollen. Die NPD hat ihre Auftakt-Kundgebung bisher für 14 Uhr am Hauptbahnhof angemeldet. Unser Ziel ist es, dass dann dort, oder wo der Nazi-Aufmarsch sonst beginnen soll, so viele Menschen den Nazis die „Rote Karte“ zeigen, dass sie einpacken und nach Hause fahren müssen.«
Die Unterstützerinnen und Unterstützer: (weiterlesen)

Donnerstag 14.04.16, 13:59 Uhr

1.Mai 2016 Eine Stadt solidarisch - Bochum Nazifrei

Das Bochumer “Bündnis gegen Rechts” hat am Dienstag einstimmig beschlossen, dass es am 1. Mai nicht ausreicht, gegen den von der NPD geplanten Nazi-Aufmarsch zu protestieren und den Nazis die Straße zu überlassen. Am 1. Mai soll verhindert werden, dass Nazis durch Bochums Straßen marschieren. Das Bündnis fordert alle Bochumer Organisationen auf, diese Forderung zu unterstützen und am 1. Mai zu dem Ort zu mobilisieren, an dem sich die Nazis treffen wollen. Die NPD hat ihre Kundgebung für 14.00 am Hauptbahnhof angemeldet. Das Ziel des Bündnisses ist es, dass dann dort oder wo der Nazi-Aufmarsch auch beginnen soll, so viele Menschen sind, dass die Nazis einpacken und nach Hause fahren. Im Gespräch mit dem DGB soll koordiniert werden, dass möglichst viele Menschen von der 1. Mai-Kundgebung mitmachen und den Nazis die “Rote Karte” zeigen.

Dienstag 29.03.16, 15:20 Uhr

FLÜCHTLINGE STELLEN BERECHTIGTE FORDERUNGEN !

Seit einer Woche leben Flüchtlinge im “Refugee-Camp” vor dem Bochumer Rathaus. Sie wollen mit ihrem Aufenthalt dort aufmerksam machen auf Zustände und Lebensbedingungen, die aus ihrer Sicht dringend geändert werden müssen und die wir unterstützen. Ihre wichtigste Forderung ist die nach schneller Bearbeitung ihrer Asylanträge durch das BAMF. Bis zu 6 Monaten und länger dauert es, bis auch nur der erste Anhörungstermin bei der Außenstelle des BAMF in Dortmund zustande kommt. Der Wunsch nach Familienzuzug ist genauso berechtigt wie die Beendigung der Unterbringung in Massenunterkünften wie Zelten und Turnhallen. Beengte Wohn- und Lebensverhältnisse ohne die Möglichkeit eines geschützten Rückzugsraums und ohne ausreichende Privatsphäre sind eine zusätzliche Belastung. Wir als Bochumer “Bündnis gegen Rechts” sind solidarisch mit der Aktion der Flüchtlinge und haben großen Respekt vor ihrem Mut, mit diesen Forderungen nach besseren Lebensbedingungen eine öffentliche Aktion zu machen. Uns ist bislang nicht bekannt, dass SPD und GRÜNE als “Regierung” der Stadt Bochum auf die Forderungen der Flüchtlinge reagiert haben. Das ist insofern bedauerlich, weil die Unterbringung von Geflüchteten in Wohnungen möglich ist:ein Leerstand von mehreren tausend Wohungen in Bochum ist nachweisbar. Um dies zu erreichen, brauchen die aktiven Flüchtlinge unsere Unterstützung !