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Freitag 12.09.14, 16:57 Uhr

Die Opfer des NSU
und die Aufarbeitung der Verbrechen

Am Montag, den 15.9. wird um 10.00 im Foyer des Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskollegs eine Ausstellung eröffnet mit dem Titel: „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“. In den Jahren 200 bis 2007 wurden in Deutschland mindestens zehn Menschen durch Neonazis des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) ermordet. 2001 und 2004 kam es in Köln zu Bombenanschlägen, die sich ebenfalls gegen Migrantinnen und Migranten richteten. Mehr als 20 Menschen wurden teilweise lebensbedrohlich verletzt. Die Gruppe um den „NSU“ raubte außerdem Banken aus, um dadurch die rassistischen Aktionen und das Leben im Untergrund zu finanzieren. Erst im November 2011 wurde bekannt, dass Neonazis um den „NSU“ diese Verbrechen begangen haben. Die Angehörigen erfuhren damit endlich, durch wen ihre Familienmitglieder umgebracht oder verletzt worden sind. Die Untersuchungen der staatlichen Organe liefen von Anfang an in die falsche Richtung. Die Opfer wurden als Täter verdächtigt, es wurde unterstellt, sie seien in kriminelle und z.B. Drogengeschäfte verwickelt. (weiterlesen)

Mittwoch 02.10.13, 21:13 Uhr

Dienstag, 5. November, 19.30 Uhr:

Mittwoch 11.09.13, 11:44 Uhr

Keine Alternative für Deutschland

Am Mittwoch, den 18. September findet um 19.30 Uhr bei ver.di, Universitätsstraße 76 eine Informationsveranstaltung über die Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) statt. Referent ist Andreas Kemper. VeranstalterInnen sind das Bündnis Bochum gegen Rechts, ver.di, VVN - BdA und die Soziale Liste. In der Einladung heißt es: »Scheinbar aus dem Nichts entstanden, sorgt die AfD als neue rechte Partei für Schlagzeilen. Mit ihrem dürftigen Wahlprogramm tritt sie nach außen als Einpunktbewegung gegen die Euro-Politik der Bundesregierung an. Tatsächlich ist die AfD aber lange vor den Debatten um ,Europäische Schutzschirme‘ geplant worden. Deren Volkswirtschaftsprofessoren hatten bereits 2005 nach den Hartz-IV-Gesetzen weitere Einschnitte ins soziale Netz gefordert. (weiterlesen)

Donnerstag 15.08.13, 21:48 Uhr

Nazis zum Verschwinden bringen!

Die NPD hat für Samstag 17.8. von 10.00 bis 12.00 auf dem Husemannplatz eine Kundgebung angemeldet. Ihre Parole lautet : “Asylantenflut und EURO-Wahn stoppen - NPD in den Bundestag”. Das Bündnis gegen Rechts ruft zu einer Gegendemonstration auf. Ziel wird es wieder sein, zumindest dafür zu sorgen, dass die Nazis nicht gesehen und gehört werden können. So sah das letztes Jahr aus. Die geplante Nazikundgebung ist Teil der “Deutschlandtour” der NPD. Sie reist mit einem Wahlkampf-LKW, den sie Flaggschiff nennt, durchs Land. Auf dem Blog “Das NPD Flaggschiff versenken” wird berichtet, dass die ersten Veranstaltungen in Norddeutschland ähnlich kläglich verliefen, wie letztes Jahr in Bochum.

Samstag 09.03.13, 11:44 Uhr
Weg frei für Rassisten - Flüchtlinge müssen weichen:

Ein erbärmliches Signal

Mit ca 30 TeilnehmerInnen startete heute Pro NRW in Wattenscheid-Leithe eine Tour durch NRW, bei der zwei Wochen lang täglich vor zwei Flüchtlingsunterkünften Hetzreden gehalten werden sollen. Etwa 250 Menschen demonstrierten gegen diesen Aufmarsch. Ihr Protest richtete sich aber auch gegen die Polizeiführung, die eine solche Provokation direkt vor einer Flüchtlingsunterkunft zugelassen hatte. Die ehemalige Holland-Schule stand heute leer. Die Flüchtlinge waren vom Sozialamt der Stadt evakuiert worden. So hörte niemand die Reden von Pro NRW. Die GegendemonstrantInnen waren konditions- und lautstark. Vor dem Eintreffen des Demonstrations-Wandezirkusses hatte Ulrich Borchers noch einmal an seinen Brief an die Polizeipräsidentin und die Oberbürgermeisterin erinnert. Hierin hieß es: “Die Vorstellung, dass ausgerechnet die Menschen, die hier in Deutschland Zuflucht vor rassistischer Diskriminierung, Volksverhetzung, Pogromen und kriegerischer Gewalt suchen, nun auch an diesem Ort direkt und unausweichlich von rassistischen Organisationen bedroht werden sollen, ist unerträglich.” Und wenn nun die Flüchtlinge weichen müssen und den Rassisten von der Polizei der Weg frei gemacht wird, dann sei das ein erbärmliches gesellschaftliches Signal. (weiterlesen)