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Donnerstag 28.05.15, 10:04 Uhr

Gedenkstättenfahrt zur Wewelsburg-Ausstellung über Ideologie und Terror der SS

Die Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945 informiert umfassend über die Geschichte der Schutzstaffel (SS) der NSDAP. Es gibt eine Führung durch die Dauerausstellung “Ideologie und Terror der SS”, die die lokale Geschichte der SS in Wewelsburg und des dortigen Konzentrationslagers und gleichzeitig eine Gesamtdarstellung der SS zeigt. Im Anschluss wird es einen begleitenden Rundgang durch den Ort Wewelsburg zu Plätzen geben, an denen die Nationalsozialisten ihre Spuren hinterlassen haben. Abfahrt nach Wewelsburg am Sonntag 31.5.2015 um 11.00 an der Reisebushaltestelle Wittener Straße/Hauptbahnhof (zumZeitpunkt der Erstellung dieses Artikels waren noch Plätze im Bus frei und können bis Freitag verbindlich angemeldet werden unter politik@bahnhof-langendreer.de). Veranstalter sind Bahnhof Langendreer und die DGB-Jugend Ruhr-Mark (aus der Veranstaltungsreihe zum 70.Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg).

Donnerstag 28.05.15, 09:46 Uhr

Der Kick-eine Produktion von Theater Gegendruck

Im MIttelpunkt des Dokumentendramas steht die schreckliche Mordtat an einem Jugendlichen, die 2002 im brandenburgischen Potzlow geschah und 4 Monate unentdeckt blieb. Das Opfer trug blondierte Haare, Baggy Pants und stotterte. Für die Täter war dies ein Grund, ihn als “Untermenschen” und als “nicht lebenswert” zu verachten. Der Dokumentarfilmer Andres Veiel recherchierte vor Ort. Aus Interviews und Gerichtsprotokollen entwickelte Theater Gegendruck eine beunruhigende Theatercollage über die Gewalttat und ihren neonazistischen Hintergrund. Die Aufführung findet statt am 29.5.2015 um 19.30 im Studio 108 im Bahnhof Langendreer (aus der Veranstaltungsreihe vom Bochumer “Bündnis gegen Rechts” und anderen zum 70.Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg).

Mittwoch 13.05.15, 09:41 Uhr

“Der Rat der Götter”

Der Film (DDR 1950 Regie:Kurt Maetzig) basiert auf Dokumenten und Akten der Nürnberger Prozesse. Im Zentrum der Handlung stehen der Vorstandsvorsitzende Geheimrat Mauch-eine Anspielung auf den verurteilten Kriegsverbrecher Carl Krauch (1887-1968) der I.G. Farben und der fiktive Chemiker Dr.Scholz. Beide sind hauptverantwortlich für die Rüstungsproduktion und Giftgasherstellung der I.G. Farben. Dr.Scholz verschließt bis 1948 Augen und Ohren, um seine Stellung und seine Familie zu retten, beginnt sich dann allerdings für ihn bisher verschlossene Zusammenhänge zu interessieren. Der Film beleuchtet ein Thema, das heutzutage nicht oft, aber immer öfter im Kino zu sehen ist:die Kooperation von Kapital und Politik, hier die der I.G.Farben mit dem NS-Staat sowie deren Verbindungen zu amerikanischen Konzernen. Eine Veranstaltung von Bahnhof Langendreer, KoKi und “Bündnis gegen Rechts” am Mittwoch 20.Mai um 20.00 Kino Endstation mit einer Einführung und Filmgespäch von Rainer Vowe (aus der Veranstaltungsreihe 70. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg).

Mittwoch 13.05.15, 06:22 Uhr

Alle Räder rollen für den Sieg.Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit in Bochum

Die Befreiung vom Faschismus bedeutete vor 70 Jahren für Zehntausende ZwangsarbeiterInnen in Bochumer Betrieben tatsächlich, jetzt nicht zu verhungern oder tot geschlagen zu werden. Woher kamen diese ZwangsarbeiterInnen und was erlebten und wie lebten sie in Bochum? Welche Rolle spielten die Bochumer Betriebe? Am Beispiel des Bochumer Vereins, damals “nationalsozialistischer Musterbetrieb” soll ein Eindruck von Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit vermittelt werden. An einigen Stolpersteinen wird an die Ermordung dort lebender jüdischer Bochumer BürgerInnen erinnert. Der Stadtrundgang beginnt am 17.5. um 14.00 am Jahrhunderthaus Alleestrasse 80. Eine Veranstaltung der VHS mit Wolfgang Dominik (aus der Veranstaltungsreihe zum “70.Jahrestag - Befreiung von Faschismus und Krieg”).

Sonntag 10.05.15, 21:24 Uhr

Der dritte Weltkrieg. Erich Später über die Ostfront 1941-1945

Mit 3,6 Millionen Soldaten, 3500 Panzern und 2700 Flugzeugen beginnt Deutschland am 22.Juni 1941 den Krieg gegen die Sowjetunion. Antikommunismus, Rassismus und Antisemitismus verschmelzen im apokalyptischen Vernichtungskrieg gegen den “Jüdischen Bolschewismus”, Die unterschiedlose Ermordung aller jüdischen Männer, Frauen und KInder beginnt am ersten Tag des Feldzugs und endet erst mit der Kapitulation der Wehrmacht gegenüber der “Roten Armee” am 9.Mai in Berlin. Eine Veranstaltung von Friedensplenum und DFG/VK zum 70.Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg am Mittwoch 13.Mai um 19.30 im Bahnhof Langendreer Raum 6.