Alle Räder rollen für den Sieg

Adolf Hitler und der Chef des Bochumer Vereins Walter Adolf Borbet am 14. April 1935 in Bochum

Am Sonntag, den 11.10. ab 14.00 Uhr bietet die VHS in Kooperation mit der VVN-BdA einen Stadtrundgang zum Thema „Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum“ an: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Wie viele Zwangsarbeiter*innen gab es in Bochum? Wie groß war der jüdische Anteil?

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Stammtisch gegen Rechts im Zitronenhai

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt ab dem Monat Oktober jeden 2. Donnerstag im Monat ab 19.00 Uhr in der Kneipe „Zitronenhai“, Oskar-Hoffmannstr. 97, zum Stammtisch ein. Der Stammtisch soll eine Plattform für Austauschen, Netzwerken und Diskutieren aktueller Entwicklungen sein. Geplant sind Vortragsveranstaltungen und Diskussionen zu aktuellen Rechtsentwicklung. Angesprochen werden sollen Akteure, die sich in zivilgesellschaftlichen Initiativen und Vereine engagieren, GewerkschafterInnen und Menschen, die sich informieren möchten. Während unseres ersten Stammtisches werden wir uns mit den Wahlsiegen der AfD in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern auseinandersetzen.

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Solidarisch gegen AfD-Angriffe

Am Donnerstag dieser Woche tagt ab 14 Uhr der Rat der Stadt Bochum wieder im Ruhrcongress. Auf der Tagesordnung stehen „zur Kenntnisnahme“ Antworten der Verwaltung zu Angriffen der AfD auf die Quartiershalle der KoFabrik und auf den Bochumer Kinder- und Jugendring. Aus diesem Anlass rufen das Bochumer Bündnis gegen Rechts und der Verein der Quartiershalle der KoFabrik auf, um 13 Uhr zu einem Treffen vor dem Ruhrcongress zu kommen.

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Demonstration und mehr für ein buntes Bochum

„Bochum bleibt bunt für ein gutes Leben für alle – zusammen aktiv gegen Rechtsruck & Sozialabbau“ so lautet das Motto für eine Demonstration mit anschließendem Camp und Ständen am Rathaus für den kommenden Sonntag, 20. September. Der Aufruf der Aktion: »Weißt du schon, was du am 20.09. machst, wenn die AfD in Mecklenburg Vorpommern vermutlich stärkste Partei wird?

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FAHRRADTOUR „ZWANGSARBEIT IN BOCHUM VON 1939 bis 1945“

In Kooperation mit der VHS bietet das Bündnis gegen Rechts seit ca. 5 Jahren Fahrradtouren zu Stätten ehemaliger Zwangsarbeiterlager in Bochum an. Die nächste Tour startet jetzt am 26.September. Die Strecke führt vom Jahrhunderthaus über den Josef-Anton-Gera-Platz zur Stolperschwelle am Kreisverkehr Kohlenstrasse, dann an den Gedenkort für die jüdischen Häftlinge des KZ-Außenlagers Buchenwald an der Brüllstrasse, von dort zu den „Sauren Wiesen“ und zur Gedenktafel an der Talstrasse. Verlängert und abgeschlossen werden kann die Tour noch über den Friedhof Höntrop bis zum Gebäude der ehemaligen Zeche „Fröhliche Morgensonne“ in Wattenscheid. Die Erläuterungen an den jeweiligen Stationen verschaffen einen genauen Einblick in das Leben und das Überleben der ZwangsarbeiterInnen aus den von der Wehrmacht ab 1939 überfallenen Länder in Europa. Die Rolle der Konzerne in Bochum (vor allem Krupp, dem „Bochumer Verein“ und den Bergwerksgesellschaften etc.) wird dargestellt und bewertet. Es gibt einen Überblick über den Stand der „Erinnerungskultur“ in Bochum und über das zivilgesellschafte Engagement zur Erinnerung an die ZwangsarbeiterInnen und die Einrichtung und den Erhalt von Gedenkorten. Treffpunkt ist der Eingang am Jahrhunderthaus Allestrasse 80.am 26.9. um 14.00. ( Anmeldung über https://vhs-bochum.de Kursnummer N12007)