In Kooperation mit der VHS bietet das Bündnis gegen Rechts seit ca. 5 Jahren Fahrradtouren zu Stätten ehemaliger Zwangsarbeiterlager in Bochum an. Die nächste Tour startet jetzt am 26.September. Die Strecke führt vom Jahrhunderthaus über den Josef-Anton-Gera-Platz zur Stolperschwelle am Kreisverkehr Kohlenstrasse, dann an den Gedenkort für die jüdischen Häftlinge des KZ-Außenlagers Buchenwald an der Brüllstrasse, von dort zu den „Sauren Wiesen“ und zur Gedenktafel an der Talstrasse. Verlängert und abgeschlossen werden kann die Tour noch über den Friedhof Höntrop bis zum Gebäude der ehemaligen Zeche „Fröhliche Morgensonne“ in Wattenscheid. Die Erläuterungen an den jeweiligen Stationen verschaffen einen genauen Einblick in das Leben und das Überleben der ZwangsarbeiterInnen aus den von der Wehrmacht ab 1939 überfallenen Länder in Europa. Die Rolle der Konzerne in Bochum (vor allem Krupp, dem „Bochumer Verein“ und den Bergwerksgesellschaften etc.) wird dargestellt und bewertet. Es gibt einen Überblick über den Stand der „Erinnerungskultur“ in Bochum und über das zivilgesellschafte Engagement zur Erinnerung an die ZwangsarbeiterInnen und die Einrichtung und den Erhalt von Gedenkorten. Treffpunkt ist der Eingang am Jahrhunderthaus Allestrasse 80.am 26.9. um 14.00. ( Anmeldung über https://vhs-bochum.de Kursnummer N12007)