„8.MAI – JAHRESTAG DER BEFREIUNG VON KRIEG UND FASCHISMUS“

Jugendring Bochum und Bündnis gegen Rechts rufen auch in diesem Jahr zur Teilnahme am Rundgang auf dem Freigrafendamm auf. Am 8.Mai, zum 81 Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus beginnt unsere Gedenkveranstaltung um 15.00 am Haupteingang des Friedhofs. 3 Stationen werden auf dem Rundgang angelaufen. Felix Lipsi („Klub Stern“ und Holocaust-Überlebender) spricht an der Grabstelle der sowjetischen Kriegsgefangenen und ZwangsarbeiterInnen. Am Ehrenrundplatz werden Mitglieder der VVN-BdA Bochum Aktionen und Aktivitäten derjenigen Menschen schildern, die im betrieblichen Widerstand waren.  Der Abschluss wird am Hochkreuz sein mit VertreterInnen der DGB-Jugend. Sie werden darstellen, wie Aktionen organisiert werden, die sich gegen die rechtsradikale AfD richten. 

NRW muss jetzt handeln!

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts startet zusammen mit anderen Initiativen einen Appell an die Landtags- und Bundestagsabgeordneten in NRW:

Wir appellieren an die Mitglieder des Landtags NRW und an die Landesregierung NRW: Treten Sie dafür ein, dass der Bundesrat gemäß Art. 21 Abs. 2 Grundgesetz beim Bundesverfassungsgericht beantragt, ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD durchzuführen. Wir appellieren an die Mitglieder des Bundestags aus NRW: Ergreifen Sie dazu im Bundestag die Initiative! – JETZT!

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20 Jahre Bochumer Bündnis gegen Rechts

Die Welt wird immer autoritärer und an vielen Ort regieren rechte oder gar faschistische Regime. Diese Rechtsentwicklung schreitet auch in Europa und Deutschland seit vielen Jahren voran. Aber es gibt auch positive Entwicklungen in letzter Zeit. In Bochum haben wir als antifaschistische Zivilgesellschaft Niederlagen erlitten und Erfolge erkämpft. Wir erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus, wir machen Bildungsarbeit und wir gehen auf die Straße gegen Nazis und für eine bessere Welt.
Am Mittwoch, dem 19. November wollen wir ab 18 Uhr in der KOFabrik (Stühmeyerstraße 33) unser 20jähriges Bestehen als Bochumer Bündnis gegen Rechts feiern, unsere Arbeit Revue passieren lassen und einen Ausblick auf aktuelle antifaschistische Kämpfe – z.B. gegen die Neugründung des Jugendverbandes der AfD am 29. November in Gießen – geben.

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Bochum ist keine Heimat für die NPD

Als am Freitag 15 Nazis in der Bochumer Innenstadt eine Kundgebung inszenierten, kam bei vielen der 300 Gegendemonstrant:innen der Eindruck auf: Hier stellt eine von der AfD bezahlte Laienspielgruppe dar, dass es noch widerlichere Nazis gibt als die AfD. Tatsächlich wurde am Ende der Kundgebung zur Wahl der AfD aufgerufen. „Die Heimat“ als Nachfolgeorganisation der NPD tritt zur Wahl für den Bochumer Rat nicht mehr an. Vor fünf Jahren hatte es der NPD Landesvorsitzende Claus Cremer nicht geschafft, seinen Sitz im Rat zur verteidigen. Rechts neben der AfD ist kein Platz mehr für eine relevante weitere Nazipartei.

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Gemeinsam gegen die Nazikundgebung

In einer Mitteilung der Antifaschistischen Linken wird zum Protest gegen eine geplante Kundgebung der „Heimat“ aufgerufen: »Am Freitag, dem 12. September, führt die neonazistische Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) ihre zweite „Tour de Ruhr“ zur Ruhrparlamentswahl 2025 durch. In diesem Rahmen haben die Faschisten, getarnt als „bürgernahe Wahlkämpfer“, eine Kundgebung neben dem Dr. Ruer-Platz in Bochum angekündigt. Wir als Bochumer Antifaschist*innen werden diese Provokation nicht unbeantwortet lassen und rufen zu Gegenprotesten auf. Kommt am Freitag um 12:30 Uhr zur Harmoniestraße in der Bochumer Innenstadt!

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Führung im ehemaligen Zwangsarbeiterlager, Bergener Straße

Saniertes Kommandanturgebäude – kurz vor der Eröffnung? – Foto: Myra Kaiser

Am Tag des Denkmals am 14. September lädt die Initiative Gedenkort Bochum-Bergen um 14 Uhr zu einem Rundgang auf dem Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers ein: »Bei dem Rundgang auf dem noch bewohnten Gelände werden anhand von anschaulichen Dokumenten die Geschichte der Entstehung des Lagers, die Herkunft und das Leben der hier untergebrachten Zwangsarbeiter sowie die besonders harten Arbeits- und Lebensbedingungen auf der Krupp-Zeche „Constantin der Große“ erfahrbar.

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