FAHRRADTOUR „ZWANGSARBEIT IN BOCHUM VON 1939 BIS 1945“

Zum letzten Mal in diesem Jahr bieten wir in Kooperation mit der VHS eine Fahrradtour zu Stätten ehemaliger Zwangsarbeiterlager in Bochum an.
Seit 5 Jahren finden diese Touren statt, 4x im Jahr, dies ist jetzt die letzte in 2026. Für 2027 sind bereits neue Termine vereinbart. Die Strecke am 24.Oktober führt vom Jahrhunderthaus über den Josef-Anton-Gera-Platz zur „Stolperschwelle“ am Kreisverkehr Kohlenstrasse, dann an den Gedenkort für die jüdischen Häftlinge des KZ-Außenlagers Buchenwald an der Brüllstrasse. Von dort geht es zu den „Sauren Wiesen“ und zur Gedenktafel für erschossene Zwangsarbeiter des ehemal. Lagers Mariannenplatz. Verlängert werden kann die Tour über den Friedhof Höntrop bis zum Gebäude ehemal. Zeche „Fröhliche Morgensonmne“ in Wattenscheid. Die Erläuterungen an den jeweiligen Stationen verschaffen einen genauen Einblick in das Leben und Überleben der ZwangsarbeiterInnen aus den von der Wehrmacht überfallenen Ländern in Europa. Die Rolle der Konzerne in Bochum (u.a. Bochumer Verein, Bergwerksgesellschaften etc.) und ziviler Einrichtungen (u.a. Stadtverwaltung) wird dargestellt und bewertet. Hinzu kommt der Überblick über den Stand der Erinnerungsarbeit in Bochum und das zvilgesellschaftliche Engagement zur Einrichtung und Erhalt von Gedenkorten. Das Thema „Entschädigung“ für geleistete Zwangsarbeit gehört mit zum Programm.
Treffpunkt ist der Eingang vom Jahrhunderthaus Alleestrasse 80 am 24.10., Start um 14.00
Anmeldung über die VHS : htttps://vhs-bochum.de Kursnummer N12008

Alle Räder rollen für den Sieg

Adolf Hitler und der Chef des Bochumer Vereins Walter Adolf Borbet am 14. April 1935 in Bochum

Am Sonntag, den 11.10. ab 14.00 Uhr bietet die VHS in Kooperation mit der VVN-BdA einen Stadtrundgang zum Thema „Zwangsarbeit und Kriegswirtschaft während des Faschismus in Bochum“ an: »Spätestens mit Beginn des 2. Weltkrieges mussten und wollten die Betriebe in Bochum ihre Produktion auf kriegswichtige Güter umstellen. Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr Zwangsarbeiter*innen auch nach Bochum gebracht. Wer waren diese Menschen? Wie lebten und starben sie? Wo waren die Lager? Wie viele Zwangsarbeiter*innen gab es in Bochum? Wie groß war der jüdische Anteil?

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Stammtisch gegen Rechts im Zitronenhai

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt ab dem Monat Oktober jeden 2. Donnerstag im Monat ab 19.00 Uhr in der Kneipe „Zitronenhai“, Oskar-Hoffmannstr. 97, zum Stammtisch ein. Der Stammtisch soll eine Plattform für Austauschen, Netzwerken und Diskutieren aktueller Entwicklungen sein. Geplant sind Vortragsveranstaltungen und Diskussionen zu aktuellen Rechtsentwicklung. Angesprochen werden sollen Akteure, die sich in zivilgesellschaftlichen Initiativen und Vereine engagieren, GewerkschafterInnen und Menschen, die sich informieren möchten. Während unseres ersten Stammtisches werden wir uns mit den Wahlsiegen der AfD in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern auseinandersetzen.

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Solidarisch gegen AfD-Angriffe

Am Donnerstag dieser Woche tagt ab 14 Uhr der Rat der Stadt Bochum wieder im Ruhrcongress. Auf der Tagesordnung stehen „zur Kenntnisnahme“ Antworten der Verwaltung zu Angriffen der AfD auf die Quartiershalle der KoFabrik und auf den Bochumer Kinder- und Jugendring. Aus diesem Anlass rufen das Bochumer Bündnis gegen Rechts und der Verein der Quartiershalle der KoFabrik auf, um 13 Uhr zu einem Treffen vor dem Ruhrcongress zu kommen.

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Demonstration und mehr für ein buntes Bochum

„Bochum bleibt bunt für ein gutes Leben für alle – zusammen aktiv gegen Rechtsruck & Sozialabbau“ so lautet das Motto für eine Demonstration mit anschließendem Camp und Ständen am Rathaus für den kommenden Sonntag, 20. September. Der Aufruf der Aktion: »Weißt du schon, was du am 20.09. machst, wenn die AfD in Mecklenburg Vorpommern vermutlich stärkste Partei wird?

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