Demonstration und mehr für ein buntes Bochum

„Bochum bleibt bunt für ein gutes Leben für alle – zusammen aktiv gegen Rechtsruck & Sozialabbau“ so lautet das Motto für eine Demonstration mit anschließendem Camp und Ständen am Rathaus für den kommenden Sonntag, 20. September. Der Aufruf der Aktion: »Weißt du schon, was du am 20.09. machst, wenn die AfD in Mecklenburg Vorpommern vermutlich stärkste Partei wird?

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FAHRRADTOUR „ZWANGSARBEIT IN BOCHUM VON 1939 bis 1945“

In Kooperation mit der VHS bietet das Bündnis gegen Rechts seit ca. 5 Jahren Fahrradtouren zu Stätten ehemaliger Zwangsarbeiterlager in Bochum an. Die nächste Tour startet jetzt am 26.September. Die Strecke führt vom Jahrhunderthaus über den Josef-Anton-Gera-Platz zur Stolperschwelle am Kreisverkehr Kohlenstrasse, dann an den Gedenkort für die jüdischen Häftlinge des KZ-Außenlagers Buchenwald an der Brüllstrasse, von dort zu den „Sauren Wiesen“ und zur Gedenktafel an der Talstrasse. Verlängert und abgeschlossen werden kann die Tour noch über den Friedhof Höntrop bis zum Gebäude der ehemaligen Zeche „Fröhliche Morgensonne“ in Wattenscheid. Die Erläuterungen an den jeweiligen Stationen verschaffen einen genauen Einblick in das Leben und das Überleben der ZwangsarbeiterInnen aus den von der Wehrmacht ab 1939 überfallenen Länder in Europa. Die Rolle der Konzerne in Bochum (vor allem Krupp, dem „Bochumer Verein“ und den Bergwerksgesellschaften etc.) wird dargestellt und bewertet. Es gibt einen Überblick über den Stand der „Erinnerungskultur“ in Bochum und über das zivilgesellschafte Engagement zur Erinnerung an die ZwangsarbeiterInnen und die Einrichtung und den Erhalt von Gedenkorten. Treffpunkt ist der Eingang am Jahrhunderthaus Allestrasse 80.am 26.9. um 14.00. ( Anmeldung über https://vhs-bochum.de Kursnummer N12007)

Gedenken an Betti Hartmann

Das Kuratorium Stelen der Erinnerung erinnert am 31. August um 14:00 Uhr vor dem Wattenscheider Rathaus an den Todestag von Betti Hartmann und schreibt dazu: »Geboren am 19. Februar 1927 wurde sie nur 15 Jahre alt. Als jüdisches Mädchen wurde sie von Nazi-Deutschland ins KZ nach Auschwitz deportiert und dort am 31. August 1942 ermordet. 81 Jahre nach dem Ende der Herrschaft der Nazis sitzen wieder Faschisten in deutschen Parlamenten und Stadträten.

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Erinnerungskultur, Rechtsextremismus und die Verantwortung der Polizei

Als zentraler Träger staatlicher Gewalt trägt die Polizei besondere Verantwortung für das gesellschaftliches Vertrauen in den Rechtsstaat. Wie sich diese Verantwortung historisch begründet, wie sich Rechtsextremismus innerhalb der Institution Polizei zeigt und welche strategischen Ansätze zur Verfügung stehen, um ihm entgegenzuwirken, ist Gegenstand einer Veranstaltung des Fritz Bauer Forums (FBF) mit Dr. Haydée Mareike Haass.

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Podiumsdiskussion am kommenden Montag in der Rotunde: Neutralität – Gebot oder Mythos?

Sigrid Graumann ©EvH Bochum

Zu der Frage: „Neutralität – Gebot oder Mythos?“, veranstaltet das „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ zusammen mit der Kampagne „NRW Appell für ein AfD Verbot“ am 15.6.2026 um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion in der Rotunde in Bochum, Am Kulturgleis 3-5. Die Rektorin der Ev. Hochschule Bochum wird dazu das Eingangsreferat halten. Die Pressemitteilung der Veranstalter: »Gibt es wirklich so etwas wie ein „Neutralitätsgebot“? Und wenn ja, für wen gilt es und für welchen Tatbestand? Oder ist das sogenannte „Gebot“ doch eher ein Mythos und dient nur der Verhinderung jeder Kritik an der radikalen Rechten, namentlich der AfD?

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Gedenken am Tag der Befreiung

Der Bochumer Kinder-und Jugendring und das Bündnis gegen Rechts haben am 8. Mai bei dem traditionelle Rundgang auf dem Hauptfriedhof am Freigrafendamm an den 81. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus erinnert. Uli Borchers vom Bündnis gegen Rechts führte in seiner Begrüßungsrede noch einmal vor Augen, dass allein auf diesem Friedhof 1800 Zwangsarbeiter:innen beerdigt sind. (Das Redeskript)

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