8.MAI 2024 : GEDENKEN AN DEN JAHRESTAG DER BEFREIUNG

Am 8.Mai 1945 – vor nunmehr 79 Jahren – wurde mit der Unterschrift der verbliebenen faschistischen Reichsregierung unter die Kapitulationsurkunde („…bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches!“) die miltärischen Auseinandersetzungen und damit der II.Weltkrieg in Europa beendet. Für die Einen eine nicht akzeptable Niederlage, für viele Andere der Zeitpunkt der Befreiung von Verfolgung, Unterdrückung und Inhaftierung. Endlich wurden politische Häftlinge aus den Gefängnissen befreit, endete die Inhaftierung in Konzentrations- und Vernichtungslagern, wurde der Mord an Juden, Sinti und Roma, ZwangsarbeiterInnen und politischen Widerstandskämpfern eingestellt. An das Schicksal dieser Frauen und Männer, an ihr Erleben und Überleben erinnert auch in diesem Jahr der Rundgang von Jugendring und Bündnis gegen Rechts auf dem Freigrafendamm. Felix Lipski vom Klub „Stern“ wird dort sprechen am Grabfeld der sowjetischen Kriegsgefangenen, 2 VertreterInnen der Fritz-Bauer-Bibliothek informieren über „Zwangsarbeit und Widerstand im Nationalsozialismus“.  Am Ehrenrundplatz wird der Beitrag der VVN-BdA den Widerstand gegen das faschistische Regime darstellen. SchülerInnen des „Neuen Gymnasiums“ werden die Abschlusskundgebung mit der Geschichte der jüdischen Familie Eichenwald gestalten.
Gedenken an den Jahrestag der Befreiung : 8.Mai 2024 17.00 Hauptfriedhof Freigrafendamm

Was droht Bochum, wenn die AfD Macht bekäme?

Das Bündnis gegen Rechts lädt am Sonntag, den 28.04.24 zu einem weiteren Workshop in die KoFabrik ein: Nach unseren beiden erfolgreichen Workshops „Wie können wir uns dem Rechtstrend entgegenstellen“ im Oktober 2023 sowie „AfD entlarven“ im März diesen Jahres wollen wir nun den Fokus auf unsere eigene Stadt Bochum legen. Am Sonntag, dem 28. April, wollen wir uns der Frage widmen: „Was droht Bochum, wenn die AfD Macht bekäme?“

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Die Bedeutung der Erinnerungsgeschichte

Unter dem Titel „Arbeit und Demokratie“ beginnt am 23. April eine Ringvorlesung des Netzwerks der Arbeits- und Gewerkschaftsforschung an den Universitäten des Ruhrgebiets. Mitveranstalterin ist u.a. die Gemeinsame Arbeitsstelle der Ruhr-Uni/IG Metall. Die sechs Veranstaltungen zwischen April und Juni werden sich mit den Auswirkungen der aktuellen Transformationsprozesse in Wirtschaft, Ökologie und Arbeit beschäftigen. In der Ankündigung heißt es: „Die sozial-ökologische Transformation in Wirtschaft und Arbeit begründet aktuell breite Unsicherheiten in der Gesellschaft. Insbesondere, rechtsradikale, antidemokratische Strömungen verbreiten seit geraumer Zeit v.a. in den Sozialen Medien eine Katatrophenstimmung, wo keine Katastrophe ist“.

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Workshop am 9. März 2024: AfD entlarven!

Am Samstag, den 9. März von 10:00 bis 16:00 findet in der KoFabrik, Stühmeyerstraße 33 in Bochum ein Workshop statt unter dem Motto „AfD entlarven“. Arbeitsgruppen sollen dabei die destruktiven Pläne der AfD aus der Programmatik herausarbeiten und anschließend planen; mit welchen Aktionen am besten über diese Themen aufgeklärt werden kann. Fridays for Future und das Bochum Bündnis gegen Rechts haben die Seebrücke und die Initiativen Furore und Genug ist Genug gewonnen, in dem Workshop gemeinsam dafür zu sensibilisieren, welche Ziele die AfD verfolgt. Lina von Fridays for Future Bochum erläutert: „Wir wissen aus zahlreichen Gesprächen, dass vielen Leuten überhaupt nicht bewusst ist, was die AfD vorhat. Allmählich haben schließlich fast alle Menschen begriffen, dass die unübersehbare Klimakatastrophe von Menschen verursacht ist.“ Die AfD leugnet dieses jedoch einfach.

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19.FEBRUAR – 4.JAHRESTAG DER HANAU-MORDE

Am 19.Februar 2024 jährt sich zum 4.Mal der Tag, an dem in Hanau 9 Menschen durch einen militanten Rechtsextremisten ermordet wurden. Die DIDF-Jugend (mit anderen Organisationen) ruft zu einer Kundgebung auf an diesem Tag um 18.00 auf dem Dr.Ruer-Platz in Bochum. Im Aufruf dazu heißt es : „Am 19.Februar jährt sich der rechtsterroristische Anschlag in Hanau das vierte Mal….Seitdem ist kein Jahr vergangen, in dem wir nicht gemeinsam mit den Angehörigen getrauert, erinnert und vor allem gekämpft haben! Und auch vier Jahre danach sehen wir : Der Ruf nach Aufklärung und Konsequenzen, damit so ein grausamen Mord nie wieder passiert, ist wichtiger denn je! Nicht nur, dass der Untersuchungsausschuss zu Hanau ohne Konsequenzen endete, hören wir darüber hinaus tagtäglich in den Nachrichten von rassistischen Morden und Straftaten….Gleichzeitig müssen wir gegen den Sozialabbau und die gesellschaftliche Umverteilung von oben nach unten auf die Straße gehen. Denn die Verschlechterung der Lebensbedingungen und das Steigen der Lebenshaltungskosten schafft die Basis für das Erstarken rassistischer Parteien und Organisationen, die Zustimmung in der Gesellschaft finden….Wenn PolitikerInnen….offen gegen Schutzsuchende hetzen und rassistische Gesetze wie die GEAS-Reform verabschieden, machen sie nichts weiter als uns zu spalten und von den eigentlichen Problemen abzulenken….Wir rufen auch in diesem Jahr dazu auf, organisiert gegen Rassismus und Sozialabbau und in Solidarität und Zusammenhalt auf die Straße zugehen….Wir müssen dort laut werden, wo wir sind, denn Hanau ist überall!
4.JAHRE NACH HANAU GEGEN RASSISMUS, RECHTE GEWALT UND SPALTUNG – FÜR SOLIDARITÄT UND ZUSAMMENHALT!
MONTAG  19.FEBRUAR 18.OO DR.-RUER-PLATZ

Bochum Solidarisch – Hand in Hand gegen Rechts

Am Samstag, 17. Februar 2024, von 13:00 bis 16:00 findet auf der Wiese vor dem Bergbaumuseum eine Kundgebung gegen Rechts statt:

»Die rechte Normalisierung und die steigende Zustimmung zur AfD gefährden die Demokratie in Deutschland. Es ist an der Zeit aufzustehen und für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft einzustehen. Wir sind mehr – Wir müssen sichtbar und hörbar sein – Die Zeit zu handeln ist jetzt!

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