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Samstag 22.10.16, 20:56 Uhr

Wie Auschwitz zu dem wurde, was es war

Das Bochumer Bündnis gegen Rechts lädt am Donnerstag, den 3. November um 19 Uhr  zu einen Vortrag von Dr. Susanne Willems, Berlin über die Geschichte des Vernichtungslager Auschwitz ins ver.di-Haus, Universitätsstr. 76, in Bochum ein. Viel wird über Auschwitz gesprochen und geschrieben, recht wenig aber über dessen Geschichte. Die Historikerin Susanne Willems schließt diese Lücke mit ihrem kürzlich erschienen Text- und Bildband
Auschwitz. Die Geschichte des Vernichtungslagers
(edition ost, 29,99 €). Sie beschreibt, wie aus dem Kasernengelände im polnischen Oswiecim dieses gigantische Relais des Todes wurde. (weiterlesen)

Mittwoch 19.10.16, 10:35 Uhr

SCHON WIEDER “DaSKuT”!

Schon wieder will “DaSKuT” in Bochum eine Kundgebung abhalten.Mittlerweile zum dritten Mal in diesem Jahr will die Gruppe um Branko Barkic am 21.10. um 18.00 (vermutlich) am Kuhhirten auf dem Boulevard erneut das “christliche Abendland” verteidigen und andere rassistische Positionen öffentlich vertreten.Es besteht kein Zweifel daran, wo “DaSKuT” politisch einzuordnen ist. Am 4.September waren “Hogesa”-Mitglieder in Bochum dabei, an den “Dügida”-Kundgebungen in Duisburg nimmt “DaSKuT” regelmäßig teil.Auch wenn sie ihren Namen geändert haben-heute heißt “DaSKuT”-”Deutschland am Scheideweg Kultur und Tradition”-:es sind Rassisten und gegen diese wollen wir protestieren.Die “Antifaschistische Linke” Bochum plant für Freitag eine Kundgebung anzumelden, die so nahe wie möglich in Hör- und Sichtweite der “DaSKuT”-Leute stattfinden soll. Außerdem soll mit schriftlichen Infos und Informationsständen über diese rassistische Gruppierung informiert werden. Für uns vom “Bündnis gegen Rechts” ist klar, dass wir uns an diesen Aktionen beteiligen.

Mittwoch 31.08.16, 21:56 Uhr

DaSKuT? - Nicht schon wieder!

Für den 4.9.2016 hat “DaSKuT” erneut eine Kundgebung in Bochum angemeldet. Diese Gruppe, ein eindeutiger Pegida-Ableger, will nun zum zweiten Mal nach dem 19. Juni rassistische Positionen vertreten und gegen Flüchtlinge hetzen. Die politische Zuordnung von “DasKuT” wird auch daran deutlich, dass am 19. Juni eine Bundestagskandidatin der NPD (!) zu den RednerInnen gehörte. Diesmal wird “DaSKuT” um 19 Uhr am Kuhhirten auftreten und es wird auch dieses Mal Protest geben. Flüchtlinge, die in Bochum leben, UnterstützerInnen, die eng mit Flüchtlingen zusammenarbeiten, und alle anderen Menschen, die rassistische Inhalte und Reden aus Überzeugung ablehnen, müssen sich von “DaSKuT” provoziert fühlen und sollen und werden dies auch zeigen. Vorbereiten werden wir uns auf die Aktion gegen”DaSKuT” ab 15.00. Die Antifa Bochum und das Soziale Zentrum laden ein zum Treffen auf den Schmechtingwiesen. Dort können wir unser Vorgehen besprechen, miteinander reden, Musik hören, zu Essen gibt es auch. Gegen 18.00 werden wir in die Innenstadt gehen mit dem Ziel, uns gründlich über “DaSKuT” zu informieren. Nach den Erfahrungen vom 1. Mai und vor allem vom 19. Juni ist nicht beabsichtigt, eine eigene Kundgebung anzumelden. Die Anmeldung einer eigenen Kundgebung schützt nicht vor polizeilicher Aggressivität. Für uns gilt die Versammlungsfreiheit, niemand kann uns daran hindern, an einer öffentlichen Kundgebung auch einer “rechten” Organisation teilzunehmen. Das werden wir tun.

Freitag 26.08.16, 09:21 Uhr

Schützen Sie uns vor dieser Polizei

Polizeiübergriff am 19. Juni 2016

Mit einem „Offenen Brief“ an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und den Oberbürgermeister der Stadt Bochum Thomas Eiskirch hat das „Bündnis gegen Rechts“ das Vorgehen der Polizei in Bochum am 1.Mai und am 19.Juni heftig kritisiert. Gestern wurde der „Offene Brief“ in einer Pressekonferenz vorgestellt. Uli Borchers vom „Bündnis gegen Rechts“ vertrat die Einschätzung, dass insbesondere am 1. Mai und am 19. Juni das polizeiliche Vorgehen eine drastische Veränderung zu den Demonstrationen der letzten Jahre gezeigt hat. Die große Anzahl der anwesenden und eingesetzten Polizeikräfte, die Anwesenheit von Wasserwerfer und Reiterstaffel und der am 1. Mai kreisende Hubschrauber waren nicht nur völlig unverhältnismäßig, sondern auch bedrohlich und abschreckend. Rolf Geers vom Kinder- und Jugendring konnte Beispiele dafür vortragen, dass einige der im Jugendring organisierten Gruppen sich wegen der Polizeidominanz vom 1. Mai nicht an der Menschenkette gegen Rassismus beteiligt haben. Der Kinder- und Jugendring ist dafür bekannt und anerkannt, dass die Beteiligung von jungen Menschen an Aktionen gegen rassistische Organisationen und Parteien ein Schwerpunkt der politischen Arbeit ist. (weiterlesen)

Dienstag 14.06.16, 15:48 Uhr

PROTEST UND WIDERSTAND IST NOTWENDIG, WENN

“DaSKuT” kommt. Am 19.6. wird der PEGIDA-Ableger in Bochum auftreten, auf dem Husemannplatz von 17.00 bis 19.00. Angemeldet hat die Kundgebung Branko Barkic aus Bochum-Weitmar. RednerInnen werden sein Dominik Roeseler, Mitglied des Stadtrats von Mönchengladbach und bis vor kurzem noch Mitglied von “PRO NRW” und Sigrid Schüssler, Kandidatin für die NPD in Bayern. Roeseler ist außerdem HoGeSa-Gründer und Anmelder der HoGeSa-Kundgebungen in Köln in 2015. “DaSKuT” hat mit Transparenten und Aufrufen PEGIDA NRW unterstützt. Die politische Herkunft und die Zugehörigkeit dieser Personen zu rassistischen Organisationen schafft Klarheit über ihre Ziele:Stimmungsmache gegen alle Geflüchteten. Diese Kundgebung am Tag nach der Menschenkette “Hand in Hand gegen Rassismus” zu machen, ist noch eine besondere Provokation. Deshalb kommt es darauf an, dem PEGIDA-Ableger zu zeigen, dass sie mit ihren rassistischen Positionen in Bochum keine Chance haben. Die große Öffentlichkeit am 18.6.-bei der Menschenkette und der Veranstaltung auf dem Dr-Ruer-Platz-ist die Gelegenheit, für den Protest gegen “DaSKuT” zu mobilisieren. Rassisten haben in Bochum keine Chance:”DaSKuT” soll von Angang an wissen, dass in Bochum mit laiutstarkem Protest gerechnet werden muss.